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Bundes-Beamtenbesoldung 2026: Gehalt & Tabellen

· Redaktion
Bund Besoldung Beamte

Die Bundes-Beamtenbesoldung bestimmt das Gehalt von Bundesbeamten, Berufsrichtern und Soldaten; Rechtsgrundlage ist das Bundesbesoldungsgesetz (BBesG). Seit dem 1. Mai 2026 gilt der Aufschlag von 2,8 Prozent – parallel ist eine Reform der Bundesbesoldung im Gesetzgebungsverfahren.

Was in die Besoldung einfließt

Die Besoldung besteht aus Grundgehalt (nach Besoldungsordnung, -gruppe und Stufe), Familienzuschlag und – je nach Stelle – Amtszulage, zum Beispiel 398,38 Euro für A 13 mit Fußnote 1. Anders als Tarifbeschäftigte, die beim Bund nach TVöD-V bezahlt werden, bekommen Beamtinnen und Beamte diese drei Bestandteile: Die Besoldungsordnung A gilt für Beamte und Soldaten, B für Lehrkräfte, W für Richter und Staatsanwälte.

Bundes-Beamtenbesoldung 2026: die aktuellen Werte

Seit dem 1. Mai 2026 gilt der 2,8-Prozent-Aufschlag (Übertragung des Tarifergebnisses von 2025). Weil die Reform noch nicht verabschiedet ist, wird auf Basis eines BMI-Rundschreibens bezahlt – die Tabelle hat noch keine Gesetzeskraft. Wichtige Grundgehälter (monatlich):

  • A 9: 3.551,63 bis 4.535,33 Euro
  • A 13: 5.343,23 bis 6.806,11 Euro
  • A 16 (höchste Gruppe): 7.323,25 bis 9.229,88 Euro
  • B 10 (Lehrkräfte): 16.530,96 Euro
  • B 11: 17.030,76 Euro
  • W 3 (Richter): 8.035,95 bis 9.132,52 Euro

Dazu kommen der Familienzuschlag (181,36 Euro unverheiratet, 336,35 Euro verheiratet) und Kinderzuschläge: 154,99 Euro für das zweite, 482,89 Euro für jedes weitere berücksichtigungsfähige Kind. A 13, Stufe 1, mit einem Kind ergibt rund 5.680 Euro; Anwärter beziehen je nach Laufbahn 1.490,46 bis 2.778,48 Euro.

Bundesalimentationsgesetz: die neue Tabelle

Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Berliner Besoldung 2008 bis 2020 in rund 95 Prozent der geprüften Gruppen für verfassungswidrig – mit der Prekaritätsschwelle (80 Prozent des Medianäquivalenzeinkommens) als neuem Maßstab. Der Bund reagiert mit dem Bundesalimentationsgesetz: Der Entwurf bündelt die 2,8-Prozent-Erhöhung, eine Neustrukturierung und eine amtsangemessene Alimentation. Geplant sind 9 bis 16 Prozent Erhöhung je nach Gruppe, der Wegfall der Stufe 1 und des Verheiratetenzuschlags sowie höhere Kinderzuschläge; rückwirkende Gültigkeit ab 1. Mai 2026 ist vorgesehen. Die Besoldungstabelle Bund 2026 zeigt die Entwurfswerte – vorläufig, solange das Verfahren läuft.

Bezüge selbst berechnen

Der offizielle Bezügerechner des Bundesverwaltungsamts verrechnet Tabellenwerte, Familienzuschläge und Zulagen; die TVöD-Bund-Tabelle 2026 zeigt die Entgelte der tarifbeschäftigten Bundesangestellten.

Häufige Fragen zur Bundes-Beamtenbesoldung (FAQ)

Wie viel verdient ein Bundesbeamter 2026?

Das hängt von Gruppe und Stufe ab: A 13 bringt 5.343,23 bis 6.806,11 Euro Grundgehalt, A 16 bis zu 9.229,88 Euro – zuzüglich Familienzuschlag und Amtszulagen.

Wie stark steigt die Besoldung 2026?

Seit dem 1. Mai 2026 um 2,8 Prozent. Die Neutabelle nach dem Bundesalimentationsgesetz sieht je nach Gruppe 9 bis 16 Prozent vor – das Gesetz ist noch nicht verabschiedet.

Ist die neue Tabelle schon in Kraft?

Noch nicht: Bezahlt wird auf dem Niveau von 2,8 Prozent. Die Neutabelle soll rückwirkend ab 1. Mai 2026 gelten, wenn der Gesetzgeber das Verfahren abschließt.

Quellen