Logo
TV-L Aktuell

Tarifrunde TV-L 2019

Laufzeit

01.01.2019 – 30.09.2021 (33 Monate)

Tarifeinigung

02.03.2019

Beschäftigte

1.100.000

Entgelterhöhungen

2021 +1,290 % mind. 50,00 € Entgelterhöhung 2021: +1,29% mindestens 50 €
2020 +3,120 % mind. 90,00 € Entgelterhöhung 2020: +3,12% mindestens 90 €
2019 +3,010 % mind. 100,00 € Entgelterhöhung 2019: +3,01% mindestens 100 €

Chronologie

Sonstiges

Die Gewerkschaft ver

Die Gewerkschaft ver.di beschließt wie erwartet die Kündigung der Entgelttabellen zum TV-L zum Ende der im Rahmen der Tarifrunde TV-L 2017 vereinbarten Mindestlaufzeit zum 31.12.2018.

Sonstiges

Die Gewerkschaft ver

Die Gewerkschaft ver.di veröffentlicht im Vorfeld zur Festlegung ihrer Forderungen zur Tarifrunde Vorschläge für eine Diskussion unter ihren Mitgliedern. Für diese Diskussion empfiehlt ver.di unter anderem die folgenden Schwerpunkte: mindestens 6% Entgelterhöhung 12 Monate Laufzeit Entgeltordnung verbessern und in Kraft setzen 30 Urlaubstag auch für Auszubildende Die Forderungen zur Tarifrunde TV-L 2019 sollen am 20.12.2018 von der Bundestarifkommission von ver.di sowie den anderen beteiligten Gewerkschaften beschlossen und verkündet werden.

Verhandlung

Die "Tarifgemeinschaft deutscher Länder" bestimmt den Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) zum Vorsitzenden des Vorstands und damit zum Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite

Die "Tarifgemeinschaft deutscher Länder" bestimmt den Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) zum Vorsitzenden des Vorstands und damit zum Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite.

Verhandlung

Die Gewerkschaften geben die Forderungen zur Tarifrunde bekannt: 6% lineare Entgelterhöhung mit einem Mindesterhöhungsbetrag von 200 € 12 Monate Laufzeit Pflegetabelle: +300 € Auszubildende: +100 € "A

Die Gewerkschaften geben die Forderungen zur Tarifrunde bekannt: 6% lineare Entgelterhöhung mit einem Mindesterhöhungsbetrag von 200 € 12 Monate Laufzeit Pflegetabelle: +300 € Auszubildende: +100 € "Angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung TV-L" Stufengleiche Höhergruppierung Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung Anhebung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende auf 30 Tage Verhandlung über die Einführung einer Paralleltabelle für Lehrkräfte Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen Die Verhandlungen werden auf Gewerkschaftsseite von Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft "ver.di" geführt. Weitere teilnehmende Gewerkschaften sind IG Bau, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Gewerkschaft der Polizei sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft der Deutsche Beamtenbund "dbb beamtenbund und tarifunion".

Einigung

Heute werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt

Heute werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt. Update 16:00: die Arbeitgeberseite hat noch kein Angebot vorgelegt! Update 21:30: weiterhin keine Neuigkeiten. Update 22:30: Tarifeinigung erfolgt. Stufenweise Anhebung. Noch keine weiteren Informationen verfügbar. Update 23:30: 01.01.2019: +3,01%, mindestens 100 €, Stufen 1: +4,5% 01.01.2020: +3,12%, mindestens 90 €, Stufen 1: +3,2% 01.01.2021: +1,29%, mindestens 50 €, Stufen 1: +1,8% Laufzeit: 33 Monate! Einfrieren der Jahressonderzahlung auf dem Niveau des Jahres 2018 gültig bis 2022 Angleichungszulage für Lehrkräfte: Erhöhung von 75 € auf 105 € Sozial- und Erziehungsdienst: Angleichung zu Bund und Kommunen zum 01.01.2020 mit Einführung der S-Tabelle Als Gesamterhöhungsvolumen werden 3,2% für 2019, 3,2% für 2020 und 1,4% für 2021 angegeben.

Einigung

vorläufige Entgelttabellen (Prognose) gültig ab Erhöhung gültig bis TV-L allgemein 01

vorläufige Entgelttabellen (Prognose) gültig ab Erhöhung gültig bis TV-L allgemein 01.01.2019 +3,01% / 100 € 31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse 01.01.2020 +3,12% / 90 € 31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse 01.01.2021 +1,29% / 50 € 30.09.2021 Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse Hinweis: es handelt sich hierbei um vorläufige Entgelttabellen! Das Einfrieren der Jahressonderzahlung führt zu einer Verringerung der linearen Erhöhung um jeweils ca. 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte Pressemitteilungen der Verhandlungsparteien zum Tarifabschluß: Pressemitteilung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Pressemitteilung des Deutschen Beamtenbundes dbb Einigungspapier der Tarifrunde TV-L 2019/2020/2021

Schlichtung

Die folgende Tabelle zeigt die Forderungen von ver

Die folgende Tabelle zeigt die Forderungen von ver.di hinsichtlich Entgelt in den jeweiligen Tarifrunden verglichen mit dem späteren Tarifergebnis. Als Laufzeit wurden stets 12 Monate gefordert. Daher wird hier jeweils das Ergebnis für das erste Jahr der Tarifrunde dargestellt. Vergleich der gewerkschaftlichen Tarifforderungen mit dem späteren Ergebnis Jahr Tarif Forderung Ergebnis R S St 2018 TVöD +6% +2,9% 3 / / 2017 TV-L +6% +2,0% 3 / / 2016 TVöD +6% +2,4% 3 / / 2015 TV-L +5,5% +2,1% 4 / / 2014 TVöD +100 € +3,5% +3,0% 3 / / 2013 TV-L +6,5% +2,65% 3 / / 2012 TVöD +6,5% +3,5% 3 / / 2011 TV-L +50 € +3% +1,5% 3 / / 2010 TVöD +5% +1,2% 3 S / Da seitens der Gewerkschaften Tarifforderungen jeweils nur für 1 Laufzeitjahr gestellt wurden, wird hier nur genau dieses Jahr dargestellt R: Verhandlungsrunden S: Schlichtung St: Streik

Pressemitteilung

Zahlreiche Medien berichten über angebliche 8% Tariferhöhung im öffentlichen Dienst der Länder bei 33 Monaten Laufzeit bzw

Zahlreiche Medien berichten über angebliche 8% Tariferhöhung im öffentlichen Dienst der Länder bei 33 Monaten Laufzeit bzw. 3,2% im Jahr 2019. In Wirklichkeit beträgt die Entgelterhöhung 2019 unter Berücksichtigung der Absenkung der Sonderzahlung lediglich 2,8% bis 2,9% für diejenigen Entgeltgruppen und -stufen, in denen nicht der Mindesterhöhungsbetrag oder die Sonderregelung zur Stufe 1 angewendet wird. Für 2020 sind 2,9% bis 3,0% zutreffend, für 2021 1,2%. Die gesamte Erhöhung beträgt also nur um die 7,2%, freilich mit Sonderregelungen für einen Teil der Mitarbeiter. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die überproportionale Erhöhung in den Stufen 1 der Entgelttabelle - wegen der kurzen Stufenlaufzeit von nur einem Jahr - für bereits in einem Dienstverhältnis stehenden Kollegen praktisch nicht zur Anwendung kommen wird und damit den bestehenden Mitarbeitern im öffentlichen Dienst der Länder nicht zu Gute kommen wird. Die Vorteile der Erhöhung der Eingangsstufe 1 liegen klar in der Attraktivitätssteigerung zur Neugewinnung von Personal. Die Falschmeldungen der Medien rühren vermutlich von den teilweise unvollständigen, teilweise auch falschen Pressemitteilungen der Arbeitgeber und Gewerkschaften, die wir im Folgenden am Beispiel der Erhöhung 2019 in der Übersicht darstellen: TDL "Entgelte [...] werden rückwirkend zum 1. Januar 2019 um ein Gesamtvolumen von 3,2 Prozent erhöht. Davon 3,01 Prozent als lineare Komponente." DBB "Anhebung [...] um 3,2 Prozent (1.1.2019)" ver.di "um 3,2 Prozent, mindestens aber um 100 Euro, angehoben werden" GEW "Die Gehälter steigen in drei Schritten um 8 Prozent, darin enthalten ist eine soziale Komponente von 240 Euro" TDL beschreibt zwar die lineare Komponente der Erhöhung korrekt, unterschlägt aber die eingefrorenen Sonderzahlung. Der DBB übertreibt noch mehr und behauptet eine Entgeltsteigerung von 3,2%, ebenfalls ohne die Sonderzahlung zu erwähnen. Sogar noch etwas mehr übertreibt die Gewerkschaft ver.di mit 3,2% bei einem Mindesterhöhungsbetrag von 100 Euro - ebenfalls ohne Erwähung der Sonderzahlung. Die GEW ist noch am ehrlichsten mit ihrer Aussage, aber auch hier wird die Absenkung des Niveaus der Sonderzahlung nicht erwähnt. Hier die tatsächlichen linearen Erhöhungswerte aufs Jahresgehalt und unter Berücksichtigung der Absenkung des Niveaus der Jahressonderzahlung: TV-L - linearer Anteil der Entgelterhöhungen der Jahresgehälter unter Berücksichtigung des Einfrierens der Jahressonderzahlung 2019 2020 2021 gesamt E 14 bis E 15 +2,92% +3,03% +1,26% +7,38% E 12 bis E 13 +2,89% +3,00% +1,24% +7,29% E 9a bis E 11 +2,82% +2,93% +1,21% +7,12% E 1 bis E 8 +2,78% +2,90% +1,20% +7,02% Hinweis: vorläufige Berechnung Wichtig: es handelt sich hierbei lediglich um den linearen Anteil der Entgelterhöhung. Die Mindesterhöhungsbeträge für einen Teil der Entgelttabelle sind in dieser Tabelle nicht berücksichtigt!

Verhandlung

Im Vorfeld der ersten Verhandlungsrunde am Montag (21

Im Vorfeld der ersten Verhandlungsrunde am Montag (21.01.) bringen sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite - wie bei Tarifverhandlungen üblich - in Stellung: Erstere bekräftigen ihre Forderungen, letztere bezeichnen diese als nicht finanzierbar.

Einigung

Matthias Kollatz (SPD), Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite und Finanzsenator von Berlin: "Angesichts der hohen Forderungen, mit denen die Gewerkschaften angetreten sind, ist das erzielte Ergebnis

Matthias Kollatz (SPD), Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite und Finanzsenator von Berlin: "Angesichts der hohen Forderungen, mit denen die Gewerkschaften angetreten sind, ist das erzielte Ergebnis ein guter Kompromiss" Frank Bsirske, Verhandlungsführer der Gewerkschaftsseite und Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di: "Das ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren und ein guter Tag für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes" Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): "Das Ergebnis stärkt die Attraktivität des öffentlichen Dienstes. [...] Die Angleichungszulage der angestellten Lehrerinnen und Lehrer erhöht sich um 75 auf 105 Euro. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Paralleltabelle getan" Ulrich Silberbach, Vorsitzender des dbb Beamtenbund und Tarifunion: Wir haben mit dieser Einigung Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung gehalten und gleichzeitig einen Frontalangriff der Länderarbeitgeber auf die Grundlagen der Entgeltordnung abgewehrt" Daniel Eckert, Zeitung "die Welt": "Mit dem Tarifabschluss 2019 hat sich Ver.di-Chef Frank Bsirske ein Denkmal gesetzt." Frank Specht, Handelsblatt: "Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst ist ein guter Kompromiss. [...] Aber für qualifizierte Fachkräfte und Pflegerinnen wäre mehr drin gewesen." Maximilian Plück, RP Online: "Der Abschluss kann sich sehen lassen. [...] Die Länder hatten argumentativ die schlechteren Karten. Den Fachkräftemangel spüren sie am eigenen Leib. Doch nur wer anständig zahlt, kann im immer schärferen Wettbewerb bestehen." Alfons Frese, Tagesspiegel: "Die lange Laufzeit des Vertrags ist außergewöhnlich." Tageszeitung "taz": "Die höher eingestuften Beschäftigten im öffentlichen Dienst können mit dem Tarifabschluss gut leben. Die unteren Lohngruppen aber bleiben abgehängt. [...] Der Tarifabschluss ist ein Erfolg für die akademische Mittelschicht, aber nicht für die blue collars im Staatdienst." Detlef Esslinger, Süddeutsche Zeitung: "Wie unterschiedlich Kommunen und Länder ihre Angestellten bezahlten, war ungerecht und empörend. [...] Woraus sich für die Bundesländer die Frage ergibt: Wozu noch separat verhandeln, ohne Bund und Kommunen?"

Sonstiges

Die durchschnittliche Tarifentwicklung des öffentlichen Dienstes der Länder bleibt weiterhin erkennbar hinter der des Bundes und der Kommunen zurück: 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Die durchschnittliche Tarifentwicklung des öffentlichen Dienstes der Länder bleibt weiterhin erkennbar hinter der des Bundes und der Kommunen zurück: 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 TVöD 1,2% 1,1% 3,5% 2,8% 3,0% 2,4% 2,4% 2,35% 3,19% 3,09% TV-L 1,2% 1,5% 2,6% 2,65% 2,95% 2,1% 2,3% 2,0% 2,35% ? kursiv : keine lineare Entgelterhöhung. Durchschnittswert geschätzt Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Entgelterhöhungen des öffentlichen Dienstes beispielsweise mit denjenigen der Metallindustrie vergleicht: [ weitere Statistiken zur tariflichen Entgeltentwicklung ]

Verhandlung

Zu Beginn der heutigen ersten Verhandlunsgrunde kündigt ver

Zu Beginn der heutigen ersten Verhandlunsgrunde kündigt ver.di-Chef Frank Bsirske "eine harte Haltung" der Gewerkschaften an. Die Privatwirtschaft habe im letzten Jahr Tariflohnerhöhungen von über 3% gesehen und daran müsse der öffentlichen Dienst der Länder Anschluß halten. Der Verhandlungsführer der Länder, Matthias Kollatz, verweist dahingegen auf die Notwendigkeit der Bundesländer zur Sparsamkeit. Ab 2020 gelte die Schuldenbremse in den Ländern. Ein "Bezahlwettlauf mit dem Privatsektor" könne der öffentliche Dienst nicht gewinnen. Vielmehr müßten die Länder mit "qualitativen Merkmalen" wie Teilzeitarbeit, "Lohngerechtigkeit von Frauen und Männern", bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bei Homeoffice-Angeboten überzeugen. Die erste Verhandlungsrunde endet am Abend ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite.

Sonstiges

Vergleich der Forderungen von ver

Vergleich der Forderungen von ver.di im Bereich Entgelt und Laufzeit mit dem tatsächlich erzielten Ergebnis: Forderung der Gewerkschaften Tarifergebnis 12.11.2018 02.03.2019 Entgelterhöhung 2019 +6,0% +3,01% Entgelterhöhung 2020 nicht beziffert +3,12% Entgelterhöhung 2021 nicht beziffert +1,29% Laufzeit des Tarifvertrages 12 Monate 33 Monate

Streik

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre Mitglieder im Sozial-und Erziehungsdienst in Berlin für Dienstag, 29

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre Mitglieder im Sozial-und Erziehungsdienst in Berlin für Dienstag, 29.01. zu einem Warnstreik auf. Bestreikt werden sollen u.a. Kindergärten, Horte und Grundschulen.

Sonstiges

Im Haushaltsausschuß des Niedersächsischen Landtags betont die Leiterin des Referats für Besoldungsrecht im Finanzministerium den Werbecharakter für Neueinsteiger der Tariferhöhung der Stufen 1 insbes

Im Haushaltsausschuß des Niedersächsischen Landtags betont die Leiterin des Referats für Besoldungsrecht im Finanzministerium den Werbecharakter für Neueinsteiger der Tariferhöhung der Stufen 1 insbesondere im Wettbewerb mit den Kommunen als Ergebnis der Tarifrunde TVöD 2018-2020 .

Einigung

Im Folgenden eine Übersicht der tatsächlichen Entgelterhöhungen im Vergleich zu den von Arbeitgebern und Gewerkschaften genannten Referenzwerten von 3,2% für 2019, 3,2% für 2020 und 1,4% für 2021

Im Folgenden eine Übersicht der tatsächlichen Entgelterhöhungen im Vergleich zu den von Arbeitgebern und Gewerkschaften genannten Referenzwerten von 3,2% für 2019, 3,2% für 2020 und 1,4% für 2021. Berücksichtigt ist dabei das gesamte Paket einschließlich linearen Entgeltsteigerungen, Mindesterhöhungsbeträgen und der schrittweisen Absenkung des Niveaus der Jahressonderzahlung. Mit der Maus über dem jeweiligen Tabellenfeld lassen sich die jeweiligen absoluten und prozentualen Entgelterhöhungen abrufen. [ ausführliche Version ] 2018→2019 Referenzwert: +3,2% 1 2 3 4 5 6 E 15 E 14 E 13 E 12 E 11 E 10 E 9b E 8 E 7 E 6 E 5 E 4 E 3 E 2 E 1 2019→2020 Referenzwert: +3,2% TV-L 1 2 3 4 5 6 E 15 E 14 E 13 E 12 E 11 E 10 E 9b E 8 E 7 E 6 E 5 E 4 E 3 E 2 E 1 2020→2021 Referenzwert: +1,4% TV-L 1 2 3 4 5 6 E 15 E 14 E 13 E 12 E 11 E 10 E 9b E 8 E 7 E 6 E 5 E 4 E 3 E 2 E 1 2018→2021 Referenzwert: +8% TV-L 1 2 3 4 5 6 E 15 E 14 E 13 E 12 E 11 E 10 E 9b E 8 E 7 E 6 E 5 E 4 E 3 E 2 E 1 [ ausführliche Version ] lineare Entgeltsteigerung unter dem Referenzwert Anwendung des Mindesterhöhungsbetrags; Entgeltsteigerung dennoch unter dem Referenzwert Anwendung des Mindesterhöhungsbetrags; Entgeltsteigerung über dem Referenzwert Abweichende Entgelterhöhung (+4,5% / +4,3% / +1,8%) Referenzwerte sind die Erhöhungswerte von 3,2% für 2019, 3,2% für 2020 und 1,4% für 2021, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften als Tariferhöhungen im Einigungspapier vereinbart wurden. Rot hinterlegte Werte liegen darunter, grün hinterlegte Werte darüber. Die Stufe 1 ist grau hinterlegt, da es sich wegen der sehr kurzen Stufenlaufzeit von nur einem Jahr um eine Entgeltstufe handelt, die so gut wie ausschließlich für neue Mitarbeiter zur Anwendung kommt und so für eine Übersicht der Gehaltsentwicklung für bereits im Dienst befindliche Kollegen keine Rolle spielt. Berechnungsbasis ist jeweils das Monatsgehalt unter anteilsmäßiger Berücksichtigung der Jahressonderzahlung (zu einem Zwölftel). Damit sind sowohl die Entgelterhöhungen als auch das Einfrieren der Jahressonderzahlung, was einer linearen Entgeltkürzung gleich kommt, in diesem Vergleich enthalten. Die Entgeltgruppe E 9a ist nicht dargestellt, da deren Überleitungsregeln aus der E 9 noch nicht feststehen.

Verhandlung

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gehen die Arbeitgeber ohne Angebot in die zweite Verhandlungsrunde

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gehen die Arbeitgeber ohne Angebot in die zweite Verhandlungsrunde. Der Verhandlungsführer der Länder, Matthias Kollatz (SPD), sehe den Sinn der ersten beiden Verhandlungsrunden darin, die Themen festzulegen und durchzusprechen um dann "in der dritten Runde zu einem Paket zu kommen".

Einigung

Im Bereich des TV-H (Hessen) wurde eine Tarifeinigung in Anlehnung an die des TV-L erzielt: 01

Im Bereich des TV-H (Hessen) wurde eine Tarifeinigung in Anlehnung an die des TV-L erzielt: 01.03.2019: +3,0%, mindestens 100 € 01.02.2020: +3,12%, mindestens 100 € 01.01.2021: +1,3%, mindestens 40 € Die Laufzeit beträgt 33 Monate - vom 01.01.2019 bis 30.09.2021 Die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) wird bis einschließlich 2022 auf dem Stand des Jahres 2018 eingefroren. Die Entgeltgruppe E 9 wird zum 01.08.2019 in E 9a und E 9b aufgeteilt. Einigungspapier TV-H 2019 Sowohl Innenministerium als auch ver.di und dbb melden heute in ihren Pressemitteilungen falsche bzw. irreführend höhere Werte zur Entgelterhöhung. Lediglich der Gewerkschaft der Polizei veröffentlicht eine seriöse Pressemitteilung: Pressemitteilung der Gewerkschaft der Polizei Hessen Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di, Landesbezirk Hessen Pressemitteilung des dbb Beamtenbund und Tarifunion Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport vorläufige Entgelttabellen TV-H (Hessen) gültig ab Erhöhung gültig bis Prognose 01.03.2019 +3,00% / 100 € 31.01.2020 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse 01.02.2020 +3,12% / 100 € 31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse 01.01.2021 +1,30% / 40 € 30.09.2021 Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse Diese Tabellen sind als Vorläufig zu betrachten. Änderungen sind denkbar!

Sonstiges

Ein aktueller Vergleich der Jahresentgelte der einzelnen Entgeltgruppen und -stufen des TV-L mit denjenigen des TVöD Bund zeigt eine fast durchgängig geringere Bezahlung der Landesbediensteten

Ein aktueller Vergleich der Jahresentgelte der einzelnen Entgeltgruppen und -stufen des TV-L mit denjenigen des TVöD Bund zeigt eine fast durchgängig geringere Bezahlung der Landesbediensteten. Dies in besonderem Maße beim vergleichbaren höheren und gehobenen Dienst. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß die Entgeltordnungen zu teilweise leicht abweichenden Eingruppierungen führen, was im Rahmen dieser Vergleichsübersicht nicht abbildbar ist. Vergleichstabelle TV-L mit TVöD € 1 2 3 4 5 6 E 15 -6.0% -4.4% -5.8% -4.4% -4.4% -6.4% E 14 -6.0% -4.4% -5.4% -5.5% -4.4% -6.8% E 13 -4.8% -3.6% -4.9% -4.4% -3.3% -4.7% E 12 -5.8% -6.0% -5.0% -5.1% -4.7% -6.5% E 11 -3.3% -3.6% -4.2% -3.5% -2.4% -4.6% E 10 -3.3% -2.8% -3.2% -3.9% -2.4% -2.1% E 9 -2.9% -2.1% -3.8% -2.6% -2.4% -5.7% E 9k -2.9% -1.7% +1.2% +8.8% -0.5% E 8 -2.4% -1.2% -1.4% -1.6% -1.7% -1.5% E 7 -2.2% -1.7% -1.2% -1.4% -1.7% -1.5% E 6 -2.1% -1.1% -1.2% -1.2% -1.9% -1.5% E 5 -2.0% -1.1% -1.0% -1.2% -1.5% -1.5% E 4 -1.9% -1.0% -0.9% -1.1% -1.3% -1.2% E 3 -1.7% -1.2% -1.0% -1.2% -1.1% -1.3% E 2 -1.5% -1.3% -1.1% -1.3% -1.3% -1.4% E 1 -1.3% -1.3% -1.4% -1.4% -1.5% Verglichen wird TVöD Bund 2018 mit TV-L West 2018 Berücksichtigt wird jeweils das Jahresgehalt brutto einschließlich Sonderzahlung. TV-L E 9 wird verglichen mit TVöD E 9b TV-L E 9k wird verglichen mit TVöD E 9a positive Werte: TV-L ist günstiger negative Werte: TV-L ist ungünstiger Ausführliche Version dieser Vergleichstabelle TV-L ist günstiger TV-L ist ungünstiger: weniger als 2% Abweichung 2% bis 4% Abweichung mehr als 4% Abweichung

Sonstiges

Das Einfrieren der Jahressonderzahlung wird üblicherweise durch verringerte Prozentsätze je nach Entgeltgruppe und nicht durch individuelle Werte für jeden Mitarbeiter realisiert

Das Einfrieren der Jahressonderzahlung wird üblicherweise durch verringerte Prozentsätze je nach Entgeltgruppe und nicht durch individuelle Werte für jeden Mitarbeiter realisiert. Sollte dieses Verfahren nach Abschluß der Redaktionsverhandlungen zur Tarifeinigung TV-H ebenfalls zum Einsatz kommen, ergäben sich die folgenden künftigen Werte für die Jahressonderzahlung: Jahressonderzahlung TV-H (Hessen) 2018 2019 2020 2021 E 9 bis E 15 60% 58.252% 56.490% 55.765% E 1 bis E 8 90% 87.379% 84.735% 83.648% Hinweis: es handelt sich hierbei um vorläufige Werte basierend auf eigener Hochrechnung. Künftige Änderungen sind denkbar! Durch die eingefrorene Jahressonderzahlung verringern sich die tatsächlichen linearen Erhöhungswerte bezogen auf die Jahresgehälter entsprechend: TV-L - linearer Anteil der Entgelterhöhungen der Jahresgehälter unter Berücksichtigung des Einfrierens der Jahressonderzahlung 2019 2020 2021 gesamt E 9 bis E 15 +2,86% +2,98% +1,24% +7,23% E 1 bis E 8 +2,79% +2,91% +1,21% +7,12% [Tabelle] [Tabelle] [Tabelle] [Tabelle] Hinweis: es handelt sich hierbei um vorläufige Werte basierend auf eigener Hochrechnung. Dargestellt ist lediglich der lineare Erhöhungsanteil ohne Anwendung der Mindesterhöhungsbeträge.

Verhandlung

Der erste Tag der zweiten Verhandlungsrunde zur Tarifrunde 2019 endet ohne Ergebnis

Der erste Tag der zweiten Verhandlungsrunde zur Tarifrunde 2019 endet ohne Ergebnis. Wie erwartet legen die Arbeitgeber weiterhin kein Angebot vor.

Streik

Auch der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde endet ohne Annäherung der Tarifparteien

Auch der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde endet ohne Annäherung der Tarifparteien. Die Gewerkschaftsseite kündigt in Folge bundesweite Warnstreiks und Protestaktionen an. Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Pressemitteilung des Deutschen Beamtenbundes dbb

Einigung

Im Rahmen der Redaktionsverhandlungen wurde vereinbart, die Mindesterhöhungsbeträge von 100 € für 2019, 90 € für 2020 und 50 € für 2021 nun auch auf die Stufen 1 anzuwenden

Im Rahmen der Redaktionsverhandlungen wurde vereinbart, die Mindesterhöhungsbeträge von 100 € für 2019, 90 € für 2020 und 50 € für 2021 nun auch auf die Stufen 1 anzuwenden. Damit ergeben sich zusätzliche Erhöhungen um wenige Euro in den Stufen 1 der Entgeltgruppen 2 bis 4 in der Tabellen 2019 und 2020, sowie in den Stufen 1 der Entgeltgruppen 2 bis 7 der Tabellen 2021. Die Tabellen im Online-Rechner wurden rückwirkend dementsprechend angepaßt. Ebenfalls im Rahmen der Redaktionsverhandlungen wurde nun das Überleitungsverfahren in die neue KR-Tabelle für das Pflegepersonal vereinbart: von (2018) KR 3a KR 4a KR 7a KR 8a KR 9a KR 9b KR 9c KR 9d KR 10a KR 11a KR 11b KR 12a nach (2019) KR 5 KR 6 KR 7 KR 8 KR 9 KR 10 KR 11 KR 12 KR 13 KR 14 KR 15 KR 16 Die Überleitung erfolgt stufengleich unter Anrechnung der bisher verbrachten Stufenlaufzeit.

Sonstiges

Die Tarifkommission der Gewerkschaft ver

Die Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di nimmt nach abgeschlossener Mitgliederbefragung das Tarifergebnis einstimmig an. Mitteilungen zur Annahme von den anderen beteiligten Gewerkschaften stehen noch aus.

Streik

Eine aktuelle Liste der laufenden Warnstreiks entnehmen Sie bitte dem Warnstreikkalender im TV-L Forum

Eine aktuelle Liste der laufenden Warnstreiks entnehmen Sie bitte dem Warnstreikkalender im TV-L Forum .

Quelle
Streik

Kurz vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 28

Kurz vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 28.02. erhöhen die Gewerkschaften die Intensität der Warnstreiks. Der Vorsitzende von ver.di, Frank Bsirske, hält eine weitere Verschärfung des Konflikts für möglich und schließt eine Eskalation nicht aus.

Sonstiges

Die Redaktionsverhandlungen sollen am 01

Die Redaktionsverhandlungen sollen am 01.07. beginnen. Dabei sollen die folgenden Änderungstarifverträge verhandelt werden: Änderungstarifvertrag Nr. 11 zum TV-L Änderungstarifvertrag Nr. 3 TV EntgO-L Änderungstarifvertrag Nr. 7 zum Pkw-Fahrer-TV-L Änderungstarifvertrag Nr. 9 zum TVA-L BBiG Änderungstarifvertrag Nr. 9 zum TVA-L Pflege Änderungstarifvertrag Nr. 1 zum TVA-L Gesundheit Änderungstarifvertrag Nr. 5 zum TV Prakt-L Änderungstarifvertrag Nr. 10 zum TVÜ-Länder

Sonstiges

Die Redaktionsverhandlungen wurden auf 30

Die Redaktionsverhandlungen wurden auf 30.07. vertagt. Nach Gewerkschaftsangaben besteht in einigen grundlegenden Fragen Uneinigkeit bezüglich der Interpretation bzw. Durchführung der bisherigen Tarifeinigung. Nach Gewerkschaftsangaben sind dies: Erhöhung der Garantiebeträge bei Höhergruppierung: die Arbeitgeberseite (TDL) sieht dies auf nach der Tarifeinigung neu eingestellte Mitarbeiter beschränkt, die Gewerkschaftsseite auf alle Mitarbeiter. die TDL sieht des weiteren keine Dynamisierung der Garantiebeträge vor. Berechnung der einzufrierenden Jahressonderzahlung: während die TDL eine Berechnung der Prozentsätze wie im Falle der Tarifeinigung 2018 der Kommunen vorschlägt (dies ist auch den vorläufigen Berechnungen auf öffentlicher-dienst.info zu Grunde gelegt), lehnt die Gewerkschaftsseite dieses Verfahren ab. die Gewerkschaftsseite fordert, die Entgeltordnung neu mit Genderbezeichnungen abzufassen, d.h. an allen Stellen um explizit männliche und weibliche Formen zu erweitern. Ob dabei auch neu geschaffene dritte und weitere Geschlechter berücksichtigt werden sollen, ist bislang nicht bekannt. Die TDL bevorzugt, den Bezug auf alle Geschlechter einmalig in der Präambel zu erwähnen.

Streik

Vor der heute beginnenden dritten Verhandlungsrunde, für die wiederum zwei Tage vorgesehen sind, liegen die Positionen noch weit auseinander

Vor der heute beginnenden dritten Verhandlungsrunde, für die wiederum zwei Tage vorgesehen sind, liegen die Positionen noch weit auseinander. Die Gewerkschaften kündigen Streiks für den Fall einer ergebnislosen Vertagung auch dieser Verhandlungsrunde an.

Sonstiges

Die Redaktionsverhandlungen sind abgeschlossen

Die Redaktionsverhandlungen sind abgeschlossen.

Verhandlung

Auch der zweite Tag der dritten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis und ohne veröffentliches Angebot der Arbeitgeberseite

Auch der zweite Tag der dritten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis und ohne veröffentliches Angebot der Arbeitgeberseite. Unter den Tarifparteien wurde die Vereinbarung getroffen, einen weiteren Verhandlungstag am morgigen Samstag anzuhängen.

Zurück zur Übersicht