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TVöD Aktuell

Tarifrunde 2023

Laufzeit

01.01.2023 – 31.12.2024 (24 Monate)

Beschäftigte

2.570.000

Entgelterhöhungen

2024 +5,500 % mind. 340,00 € Entgelterhöhung 2024: +200 € +5,5%; insgesamt mindestens 340 €
2023 +0,000 % Entgelterhöhung 2023: ±0% (Nullrunde)

Chronologie

Pressemitteilung

Die Gewerkschaftsseite gibt ihre Forderungen zur Tarifrunde TVöD bekannt: Entgelterhöhung: +10,5% mit einem Mindesterhöhungsbetrag von 500 € Ausbildungsvergütungen: +200 € pauschal Laufzeit: 1 Jahr Di

Die Gewerkschaftsseite gibt ihre Forderungen zur Tarifrunde TVöD bekannt: Entgelterhöhung: +10,5% mit einem Mindesterhöhungsbetrag von 500 € Ausbildungsvergütungen: +200 € pauschal Laufzeit: 1 Jahr Die Vereinigung des kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) lehnt die Gewerkschaftsforderungen umgehend als unrealisierbar ab. Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Pressemitteilung der Gewerkschaft Bundesbeschäftigte VBOB Pressemitteilung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände - VKA

Verhandlung

Die erste Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis

Die erste Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot vorgelegt.

Verhandlung

Der erste Tag der zweiten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis

Der erste Tag der zweiten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis.

Pressemitteilung

Die Arbeitgeberseite legt ein Angebot vor: Laufzeit: 01

Die Arbeitgeberseite legt ein Angebot vor: Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.03.2025 - 27 Monate! Entgelterhöhung: 01.10.2023: +3% 01.06.2024: +2% Einmalzahlungen: Mai 2023: 1500 € Januar 2024: 1000 € Anhebung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld): 2023: Erhöhung auf 75% (E 9a bis E 15) 2024: Erhöhung auf 90% (alle Entgeltgruppen) Die Gewerkschaftsseite weist das Angebot umgehend als "Mogelpackung" zurück. Pressemitteilung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände - VKA Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern und für Heimat - BMI Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Beispielrechnung nach dem heutigen Arbeitgeberangebot gültig ab Erhöhung Jsz gültig bis TVöD VKA 01.10.2023 +3% 75% 31.05.2023 Beispieltabelle 2023 Beispielrechner 2023 Analyse 01.06.2024 +2% 90% 31.03.2025 Beispieltabelle 2024 Beispielrechner 2024 Analyse Hinweis: bei dieser Tabelle handelt es sich um eine Beispielrechnung!

Verhandlung

Der erste Verhandlungstag der dritten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis

Der erste Verhandlungstag der dritten Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis.

Sonstiges

Nach Presseberichten liegt nun ein weiteres Angebot der Arbeitgeberseite vor

Nach Presseberichten liegt nun ein weiteres Angebot der Arbeitgeberseite vor. Darin soll nun auch ein "Aufstockungsbetrag für die unteren Lohngruppen" enthalten sein. Weitere Details dazu sind noch nicht bekannt.

Verhandlung

Die Verhandlungen werden weitergeführt

Die Verhandlungen werden weitergeführt. Aus Verhandlungskreisen verlautet, ein Ergebnis sei zum Greifen nahe. Uneinigkeit bestehe noch zwischen Bund und den Vertretern der Kommunen. Die Verhandlungen sollen in die Nacht hin und am 30.03. fortgesetzt werden.

Schlichtung

Die Gewerkschaftsseite erklären am frühen Morgen die Verhandlungen als gescheitert

Die Gewerkschaftsseite erklären am frühen Morgen die Verhandlungen als gescheitert. Die Arbeitgeberseite kündigt an, die Schlichtung anzurufen. Nach Angaben von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bot die Arbeitgeberseite eine lineare Entgelterhöhung in zwei Schritten von insgesamt 8% bei einem Mindesterhöhungsbetrag von 300 € sowie steuerfreie Einmalzahlungen von insgesamt 3000 € an. Die angebotene Laufzeit soll 2 Jahre betragen haben. Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, kündigt Warnstreiks "in verschiedenen Teilbereichen, darunter auch in Kitas oder Kliniken" an. Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Pressemitteilung des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion (dbb) Pressemitteilung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände - VKA

Pressemitteilung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bestreitet die Behauptung der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), es sei ein Angebot in Höhe von "8% mehr Lohn und 300 € Mindestbetrag" vorgelegt worden

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bestreitet die Behauptung der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), es sei ein Angebot in Höhe von "8% mehr Lohn und 300 € Mindestbetrag" vorgelegt worden. "Da wurde etwas in die Öffentlichkeit kolportiert, was dem Verhandlungsverlauf in keiner Weise entspricht" sagte Rene Klemmer, stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP. Pressemitteilung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) "Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst - Scharfe Kritik an Falschdarstellungen der Arbeitgeberseite" Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern (BMI) "Wir wären bereit gewesen zu einer linearen Entgelterhöhung von 8 Prozent [...]"

Schlichtung

Die Schlichtung hat begonnen

Die Schlichtung hat begonnen. Diese wird voraussichtlich bis Mitte April andauern.

Einigung

Die Schlichtungskommission legt eine Empfehlung vor: 2023: Nullrunde März 2024: +200 € +5,5%, insgesamt mindestens 340 € einkommensteuerfreie Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 3000 € : Juni 2023:

Die Schlichtungskommission legt eine Empfehlung vor: 2023: Nullrunde März 2024: +200 € +5,5%, insgesamt mindestens 340 € einkommensteuerfreie Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 3000 € : Juni 2023: 1240 € Juli 2023 bis Februar 2024: 220 € pro Monat Laufzeit: 24 Monate Gewerkschaften und Arbeitgeber haben vereinbart, zur Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission keine eigenen Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Pressemitteilung der Schlichtungskommission Beispielrechnung nach Empfehlung der Schlichtungskommission gültig ab Erhöhung gültig bis TVöD VKA 01.01.2023 Nullrunde 29.02.2024 01.03.2024 +200€ +5,5% 31.12.2024 Beispieltabelle 2024 Beispielrechner 2024 Analyse Hinweis: bei dieser Tabelle handelt es sich um eine Beispielrechnung!

Schlichtung

Beispielrechnung der prozentualen Erhöhung TVöD VKA 2022 nach 2024 nach der Schlichtungsempfehlung 1 2 3 4 5 6 E 15 +9

Beispielrechnung der prozentualen Erhöhung TVöD VKA 2022 nach 2024 nach der Schlichtungsempfehlung 1 2 3 4 5 6 E 15 +9.71% +9.44% +9.18% +8.87% +8.61% +8.45% E 14 +10.14% +9.85% +9.51% +9.20% +8.90% +8.72% E 13 +10.54% +10.16% +9.80% +9.46% +9.12% +8.96% E 12 +11.12% +10.59% +10.09% +9.63% +9.20% +9.03% E 11 +11.33% +10.80% +10.39% +10.01% +9.57% +9.36% E 10 +11.54% +11.09% +10.66% +10.25% +9.87% +9.76% E 9c +11.72% +11.30% +10.89% +10.52% +10.17% +9.94% E 9b +12.13% +11.68% +11.42% +10.78% +10.46% +10.13% E 9a +12.37% +11.95% +11.58% +10.90% +10.77% +10.46% E 8 +12.75% +12.30% +12.01% +11.75% +11.50% +11.38% E 7 +13.22% +12.63% +12.33% +12.04% +11.79% +11.67% E 6 +13.36% +12.86% +12.54% +12.25% +11.99% +11.87% E 5 +13.69% +13.16% +12.84% +12.52% +12.26% +12.13% E 4 +14.09% +13.50% +13.06% +12.82% +12.58% +12.46% E 3 +14.22% +13.57% +13.43% +13.12% +12.90% +12.71% E 2 +15.16% +14.15% +13.98% +13.76% +13.30% +12.87% E 1 +16.87% +16.59% +16.26% +15.97% +15.25% +200 € Sockelbetrag, danach +5,5% linear; Mindesterhöhung: 340 € Durchschnittswert: 11,2% (Gewerkschaftsangaben) schlechter als der Durchschnittswert 340 € Mindesterhöhung entspricht in etwa dem Durchschnittswert besser als der Durchschnittswert deutlich besser als der Durchschnittswert Gewerkschaftsforderung, Arbeitgeberangebote und Schlichtungsempfehlung Gewerkschafts- forderung Arbeitgeberangebot vom 23.02. Arbeitgebervorschlag vom 30.03. Schlichtungsempfehlung vom 15.04. 2023: +10,5% | 500€ +3% +8% 4 Nullrunde 2024: - 1 +2% ø +11,2% 2 Einmalzahlung: - 2250 € 3000 € 3000 € Jahressonderz.: - →75% →90% 3 - - Laufzeit: 12 Monate 27 Monate 24 Monate 24 Monate 1: Keine Gewerkschaftsforderungen zur Erhöhung im Jahr 2024, da Forderung nach 12 Monaten Laufzeit 2: Schlichtungsempfehlung +200 € +5,5%, mindestens +340 € das ergibt durchschnittlich +11,2% (laut ver.di); mindestens +8,5% (E15/6), maximal +16,9% (E1/2) 3: Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 75% (E9 bis E15) in 2023 und auf 90% für alle Entgeltgruppen in 2024 4: Die Verteilung der +8% des angeblichen Arbeitgeberangebots vom 30.03. auf 2023 und 2024 ist nicht bekannt

Einigung

Die Tarifverhandlungen TVöD 2023 gehen heute in die vierte Runde

Die Tarifverhandlungen TVöD 2023 gehen heute in die vierte Runde. Update 23:52 Uhr: Die Tarifeinigung ist erfolgt. Deren Eckpunkte sind: Laufzeit des neuen Tarifvertrages: 01.01.2023 bis 31.12.2024 (24 Monate) Entgelterhöhung: 01.01.2023: keine Erhöhung ("Nullrunde") 01.03.2024: +200 €, anschließend +5,5%; insgesamt mindestens 340 € steuerfreie Einmalzahlung ("Inflationsausgleichsgeld"): insgesamt 3000 € verteilt auf 9 Monate: 01.06.2023: 1240 € jeden Monat von Juli 2023 bis Februar 2024: 220 € keine Verlängerung der bestehenden Regelung zur Altersteilzeit Auszubildende: 01.01.2023: keine Erhöhung ("Nullrunde") 01.03.2024: +150 € Inflationsausgleichsgeld: insgesamt 1500 € verteilt auf 9 Monate: 01.06.2023: 620 € jeden Monat von Juli 2023 bis Februar 2024: 110 € Verlängerung der bestehenden Regelung zur Übernahme der Auszubildenden Dokumente: Einigungspapier der Tarifrunde TVöD 2023/2024 TV Inflationsausgleich Pressemitteilungen: Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern (BMI) Pressemitteilung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände - VKA Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di Pressemitteilung des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion (dbb) Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kündigt die Übernahme des Tarifergebnisses auf die Besoldung der Bundesbeamten an. Siehe Sonderseite zur Besoldungsrunde 2023 der Bundesbeamten . Tarifergebnis TVöD 2023 - vorläufige Tabellen gültig ab Erhöhung gültig bis TVöD VKA TVöD Bund 01.01.2023 - 29.02.2024 Nullrunde - Weitergeltung der Tabelle vom 01.04.2022 01.03.2024 +200 € +5,5% 31.12.2024 Tabelle 2024 Rechner 2024 Analyse Tabelle 2024 Rechner 2024 Analyse

Schlichtung

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): "Wir haben in vier Verhandlungsrunden und im Schlichtungsverfahren hart miteinander gerungen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): "Wir haben in vier Verhandlungsrunden und im Schlichtungsverfahren hart miteinander gerungen. Wir tragen eine große Verantwortung für die Beschäftigten, für die öffentlichen Haushalte, für die soziale Gerechtigkeit - und für einen starken, zukunftsfähigen Staat. " Karin Welge, Präsidentin der VKA: "Dieser Tarifvertrag hat eine deutliche sozialpolitische Komponente indem er bis zu einem Gewissen Grade, wir nennen das 'die Tabelle staucht', d.h. für die unteren Lohngruppen deutlich mehr linear in die Hand nimmt als für die oberen." Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di: "Für unsere Mitgliedergruppen bringt dieser Tarifabschluß eine nachhaltige Entgeltsteigerung von bis zu 16,9%, für alle unsere wichtigen Mitgliedergruppen aber von über 11%." Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Die Tarifparteien nutzen die Möglichkeit voll aus, die das Inflationsausgleichsgeld bietet. [...] Das hat eine pikante Note. Denn das Inflationsausgleichgeld ist nur steuerfrei, wenn es zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird. Hier wird es zu einer durchlaufenden Komponente, wenn man von den 20 Euro Unterschied beim Festbetrag absieht. So gestaltet man kreativ, nutzt den gesamten Spielraum, den das Steuerrecht bietet. Wenn die Wirtschaft so etwas macht, ist das Geschrei groß. Nun können Unternehmer auf das Finanzministerium zeigen - es saß bei den Verhandlungen mit am Tisch." Die Zeit: "Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst ist beachtlich, aber angebracht. Doch täuschen lassen sollten sich Angestellte nicht: Einmalzahlungen sind keine Lohnerhöhung." Finanznachrichten.de: "Für den kräftigen Schluck aus der Pulle werden alle Bürger aufkommen müssen. Er wird sich niederschlagen in weiter steigenden Gebühren für öffentliche Aufgaben und/oder Leistungskürzungen. Damit erhält die Inflation wieder ein Stück Auftrieb, der man eigentlich durch die höheren Löhne begegnen wollte. "

Sonstiges

Mit dem Ende der Redaktionsverhandlungen ist die aktuelle Berichterstattung zur Tarifrunde TVöD 2023 abgeschlossen

Mit dem Ende der Redaktionsverhandlungen ist die aktuelle Berichterstattung zur Tarifrunde TVöD 2023 abgeschlossen.

Einigung

Nach Mitteilung des Bundesministerium des Innern ist die Schlußzeichnung für die Tarifeinigung TVöD 2023 nun erfolgt

Nach Mitteilung des Bundesministerium des Innern ist die Schlußzeichnung für die Tarifeinigung TVöD 2023 nun erfolgt.

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